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1884

1884 saßen die Hopferauer Mannsbilder bei einer Veteranenversammlung beim damaligen "Wirt von Schraden", als ihnen der Kaminkehrermeister Anton Ullinger aus Schraden vor hundert Jahren die Notwendigkeit eines in einem Verein organisierten Feuerschutzes näher brachte und damit Erfolg hatte. So kam es schon wenige Wochen darauf zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Hopferau unter dem Gründungsvorstand Anton Ullinger. Das erste Löschgerät war eine Handspritze, die aus dem Jahre 1843 stammte.

1886

1886 bekam die junge Wehr eine neue Spritze und mit Stolz ging es an die Übungsarbeit. Freilich musste auch dieses Löschgerät "von Hand" bedient werden und, weil der Druck nicht all zu hoch hinauf reichte, gehörte die Feuerwehrleiter zu den wichtigsten Utensilien der Löschmannschaft. Der heutigen, älteren Generation ist diese gute, alte Spritze, die leider nicht mehr vorhanden ist, noch gut in Erinnerung. Die Löschgeräte mussten natürlich unter Dach sein und so wurde hinter dem "Wirt von Schraden" das erste Feuerwehrhaus gebaut, das fast hundert Jahre seinen Dienst tat und erst mit dem Kauf des LF8 aus den Nähten platzte. Die erste Vereinsfahne wurde für 375 Mark gekauft.

1910

1910 am 24. August wurde eine neue Fahne gekauft, die heute im Floriansstüble ausgestellt ist .

1934

1934 zum 50. Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr Hopferau war wohl das größte Ereignis die Anschaffung der ersten Motorspritze. Damit begann für die Feuerwehr eine neue Epoche der Ausbildung für einen erheblich wirksameren Feuerschutz. Die Motorisierung hatte ihren Anfang genommen, wenn auch die neue Spritze noch mit Pferden gezogen wurde und mit Holzrädern über die damals noch nicht befestigten Straßen holperte.

1939-1945

1939-1945 Der Zweite Weltkrieg entzog der Wehr zum Kriegsdienst 150 Mitglieder. 32 von ihnen starben den Soldatentod.

1959

1959 Aus Anlass des 75-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Hopferau wurde die Fahne aus dem Jahr 1910 gründlich renoviert. Das Mittelblatt des Fahnentuches entspricht aber heute noch der ursprünglichen Fassung.

1961

1961 leistete sich die Gemeinde einen gebrauchten Ford-Taunus FK 1000, ließ diesen zu einem Feuerwehr-Fahrzeug umrüsten und mit einer neuen, tragbaren Motorspritze ausrüsten. Die schnelle technische Entwicklung machte sich auch die Freiwillige Feuerwehr Hopferau zunutze und entwickelte sich zu einer modernen Feuerwehr mit hohem Ausbildungsstandard, der durch zahlreiche Leistungsprüfungen bestätigt wurde.

1975

1975 wurde die Hopferauer Wehr mit einem Löschfahrzeug LF 8 ausgestattet. Gemeinsam mit der Nachbarwehr Eisenberg ist Hopferau im Besitz eines Heuwehrgerätes das zur Vermeidung von Heustockbränden eingesetzt wird.

Noch heute im Dienst als TSF

1977

1977 wurde in der Nähe des alten Feuerwehrhauses ein neues Feuerwehrhaus erstellt, verbunden mit den gemeindlichen Garagen (Bauhof). Vor dem Haus befindet sich ein großzügiges Übungsplatz. Am 23. Oktober 1977 wurde das Gebäude feierlich seiner Bestimmung übergeben. Für die Motorspritzen war plötzlich ein um Vieles größerer Wasserverbrauch im Ernstfall eingetreten. Da reichte es nicht mehr aus, einen Graben aufzustauen und daraus das Wasser zu entnehmen. Zur ausreichenden Löschwasserversorgung entstanden in der Folgezeit geschlossene und offene Löschwasserstellen.

1979

1979 wurde die Wehr an die überörtliche Funkalarmierung angeschlossen. Ebenfalls wurde der schwere Atemschutz beschafft.

1983

1983 das 100 jährige Jubiläum feierten wir schon 1983 im Zusammenhang mit dem großen Gautrachtenfest in der Hopferau.

Kommandant: Keller Martin - Hopferau
Vorstand: Reinhold Köpf - Hopferau
Kontakt: info@feuerwehr-hopferau.de
Notruf: 112