banner
Sie befinden sich auf dieser Seite: Feuerwehr > Info Material

Verhalten im Brandfall

!! Ruhe bewahren !!

Notfallmeldung

  1. Wo ist der Notfallort?
  2. Was ist geschehen?
  3. Wie viele Personen in Gefahr oder Verletzte?
  4. Wer ruft an?- Warten auf Rückfragen!

Feuer löschen

  1. Kein Risiko eingehen
  2. Bei Brand an elektrischen Anlagen: Strom abschalten!
  3. Strahl des Feuerlöschers in die Glut richten.

Feuerwehr einweisen

  1. Angriffswege für die Feuerwehr freihalten

Feuerlöscher

Die Bedeutung der Feuerlöscher ist mit ihrer stetigen Weiterentwicklung und Anpassung an die vielfältigen Bedürfnisse des vorbeugenden Brandschutzes ständig gewachsen. Die Volkswirtschaft kann heute auf diese Geräte nicht mehr verzichten, denn ein sehr hoher Prozentsatz aller Kleinbrände (Entstehungsbrände) wird mit dem Feuerlöscher erfolgreich abgelöscht. Feuerlöscher nach DIN EN3 sind Löschgeräte deren Löschmittel durch Innendruck ausgestoßen und auf einem Brandherd gerichtet werden können. Dieser Innendruck kann durch einen zusammen mit dem Löschmittel gespeicherten Druck (Dauerdrucklöscher), oder bei Inbetriebsetzung durch das Freigeben eines Treibgases (Aufladelöscher) erreicht werden. Der Feuerlöscher darf im betriebsbereiten Zustand maximal 20kg wiegen. Ein Feuerlöscher muß in der Handhabung so einfach sein, daß auch in der Brandbekämpfung nicht geschulte Personen, nach lesen der Bedienungsanleitung, einen Entstehungsbrand wirkungsvoll bekämpfen können. Jeder Feuerlöscher muß regelmäßig alle 2 Jahre durch einen Kundendienst überprüft werden. Außerdem nach jedem Gebrauch, auch nach nur teilweiser Entleerung, und wenn der Löscher Beschädigungen, z.B. Sicherung, Bauteile, Behälter aufweist. Dauerdrucklöscher (Billiglöscher) müssen, da sie ständig unter Druck stehen, zusätzlich alle 10 Jahre zum TÜV (Behälterdruckprüfung). Ein Feuerlöscher wird nach dem Löschmittel benannt, daß er enthält. Zur Zeit werden unterschieden: Wasserlöscher, Schaumlöscher, Pulverlöscher, Kohlendioxidlöscher und Fettbrandlöscher. Je nach dem Löschmittel unterscheiden wir drei Hauptlöschwirkungen: Ersticken (Sauerstoff verdrängen), Abkühlen (Zündtemperatur heruntersetzen) und die antikatalytische Löschwirkung (chemischer Prozeß). Schauen Sie sich doch mal die Feuerlöscher in Ihrer Umgebung (Arbeitsplatz, in Fahrzeugen, öffentlichen Gebäuden, Wohnhäuser usw.) genauer an. Der Umgang mit dem Gerät sollte nicht erst beim Ernstfall geübt werden! Fragen Sie doch mal bei Ihrer Feuerwehr nach... Die folgenden 2 Tabellen sollen Ihnen Aufschluß über die Brandklassen und Eignung der verschiedenen Feuerlöscher in Bezug auf die jeweiligen Brandklasse geben.  Feuerlöscher

Rauchmelder

Viele Brandopfer sterben nicht an Verbrennungen, sondern an Rauchvergiftung. Welche Folgen der Rauch haben kann, ist abhängig von der Zusammensetzung und der Dosis der Atemgifte, die durch das Feuer entstehen. Besonders gefährlich sind nach Angaben von Experten Schwelbrände von Kunststoffmaterialien. Die freigesetzten Stoffe können die Atemwege verätzen, verengen oder durch zähen Schleim verstopfen. In leichten Fällen treten Schleimhautreizungen auf, mit eventuell bleibenden Schäden wie Asthma. In schweren Fällen ersticken die Opfer. Die Betroffenen leiden zunächst unter Atemnot, Husten und Angst. Bei hohen Konzentrationen werden die Menschen bewußtlos und sterben an Sauer-stoffmangel. Hochgefährlich ist Kohlenmonoxid (CO), das durch Verbrennung kohlenstoffhaltiger Materialien bei unzureichender Luftzufuhr entsteht und auch in Autoabgasen enthalten ist. CO bindet sich an die roten Blutkörperchen. Diese nehmen dann binnen Minuten keinen Sauerstoff mehr auf. Es kommt zu einer inneren Erstickung des Organismus. Eine ähnliche Wirkung entfaltet die noch giftigere Blausäure. Sie blockiert die Sauerstoffzufuhr der Zellen. Blausäure entstehe beim Verbrennen von Polyurethanen, die zum Beispiel in Polstermöbeln und Verschalungen enthalten sind.

Warum ein Rauchmelder?

Brandrauch ist heimtückisch, moderne Haushalte sind von Möbeln bis zu Gebrauchgegenständen angefüllt mit Kunststoffen, bei deren Verbrennung giftiger Rauch entsteht. Selbst kleine Brandher-de können so durch Rauchentwicklung zur großen Gefahr werden. Werden Schlafende nicht ge-weckt, droht die Gefahr einer Ohnmacht oder gar die des Erstickens. Ein Rauchmelder erkennt frühzeitig den bei Schwelbränden entstehenden Rauch und warnt durch einen lauten, pulsierenden Ton. Schlafende werden zu einem frühen Zeitpunkt geweckt, so daß Rettung noch möglich ist.

Haftung

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei allen Empfehlungen nur um Tipps handelt, aus denen keinerlei Haftungsansprüche abgeleitet werden können. Die Beiträge, die zum Download angeboten werden, wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Jedoch übernehmen wir keine Garantie auf Richtigkeit bzw. Vollständigkeit der Dokumente.

Kommandant: Keller Martin - Hopferau
Vorstand: Reinhold Köpf - Hopferau
Kontakt: info@feuerwehr-hopferau.de
Notruf: 112